Fotoprojekt Grönland – Ein Dialog mit den Eisbergen
In der Stille Grönlands lauschte ich den Eisbergen – ihren Geschichten von Zeit, Wandel und Vergänglichkeit – und hielt mit meiner Kamera ihre Formen und Stimmungen fest.
Die Serie zeigt neun Bilder von Eisbergen im Nebel – eingefangen in einer Landschaft des ständigen Wandels.
Im Fluss der Formen
Manche Eisberge wirken wie uralte Wesen, andere wie zarte Skulpturen. Ihre Formen erzählen, ohne Worte. Und das wollte ich zeigen.
Wenn Licht das Eis berührt
Manche dieser Eisberge sind tausende Jahre alt – geformt aus Schnee, Druck und Zeit. Im Licht der Mitternachtssonne beginnen sie zu leuchten: still an der Oberfläche, doch darunter pulsiert ständige Bewegung.
Menschen am Rand des Eises
Wenn das Eis zur Ruhe kommt, entstehen Begegnungen – Orte, an denen Nähe wächst und Zugehörigkeit lebendig wird.
Ilulissat: Wo die Zeit still steht
Ilulissat liegt an der Westküste Grönlands, oberhalb des Polarkreises. Am Ende des tiefen Eisfjords drängt der Sermeq Kujalleq Gletscher unaufhaltsam das Eis ins Meer. Hier, in der flachen Diskobucht, stranden die Eisberge, bis sie vom Druck zerbrechen und hinausdriften. Seit 2004 ist der Eisfjord UNESCO-Weltnaturerbe.
An einem nebligen Abend um Mitternacht gleiten wir langsam mit dem kleinen Fischkutter Else durch die stille Eiswelt. Die Zeit scheint stillzustehen. Formen tauchen aus dem weissen Nichts auf – archaisch, zerbrechlich, wie aus einer anderen Welt. In ihrem Angesicht wird das eigene Dasein plötzlich durchlässig, flüchtig und verbunden.
Ihre eigene Geschichte gestalten?
Warum es Mut braucht, die eigene Geschichte sichtbar zu machen, und was mich die Stille der Eisberge gelehrt hat. Einblick in meine Gedanken lesen – Hintergründe

















